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Eine Reduit-Schweiz ist eine Anti-Karrieren-Schweiz
Gelegentlich findet man Goldkörner in der Menge unnützer Interviews, die jetzt wieder gegeben werden. Typischerweise ist es Prof. Iwan Rickenbacher, der parteiübergreifend wirkende Schwyzer CVP-Guru, der sagte: "Je stärker die internationale Verpflichtung der Schweiz wird, desto eher gibt es auch noch ein politisches Leben nach dem Bundesrat." Wie wahr! Wenn die Schweiz sich [...] |
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So sehen Basler Sieger aus
Ich habe ja wirklich gehofft, dass die BaZ im Verlaufe des Tages dieses wirklich einmalige Bild der beiden Basler Bundesratskandidaten von gestern Abend online stellt.Unglaublich, habe ich heute Morgen gedacht. Und: So sehen Sieger aus, Basler Sieger. I ... |
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Gebt Somm eine Chance
Natürlich ist es billig, wenn die Basler Linke jetzt aufheult, weil der rechtsbürgerliche Markus Somm nun die Redaktion der «Basler Zeitung» führt. Der einfache Reflex gegen den politisch missliebigen «Weltwoche»-Mann ist etwas gar durchsichtig nach der Devise, das ist keiner von uns, also ist er dieser Aufgabe nicht gewachsen. Somm ist eine faire Chance zuzugestehen, diese Redaktion zu führen un ... |
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Nachdenken über strategische Entscheidungen bei den Bundesratswahlen
Es war ein interessanter Meinungsaustausch mit Christoph Darbelley, dem CVP-Präsidenten, gestern, kurz vor der Entscheidung über eine CVP-Kandidatur bei den anstehenden Bundesratswahlen. Und es hat mich zum Nachdenken über generelle Strategien angeregt.
Den Entscheid von CVP-Partei- und Fraktionsspitze kennt man seit gestern abend. Bei den kommenden Bundesratswahlen tritt man nicht ... |
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Jean-Francois Rime in den Bundesrat
Jean-Francois Rime soll für den Bundesrat kandidieren und den zweiten Sitz für die SVP zurückholen. Wäre er nicht SVP-Kandidat, hätte er wohl gute Chancen: er ist Westschweizer und Unternehmer. Exakt das, was im Bundesrat fehlt. Juristen sitzen dort schon mehr als genug. Doch für die FDPCVPBDPGrüneSozialisten ist einer von der SVP unwählbar. |
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Einsichtige SP
Da war ich wirklich positiv überrascht. Es gibt also doch noch vernünftige Sozis. Susanne Leutenegger-Oberholzer (SP) sagt: “Anstatt der FDP zum Nulltarif den zweiten Bundesratssitz zu schenken, sollte man der SVP den zweiten Sitz zugestehen”. Gemäss der Basler Nationalrätin dürfe man nicht nur die Ersatzwahlen 2010 im Auge haben, sondern im Sinne einer Strategie eben [...] |
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Overkill
Sarazzin hustet und die Medien verfolgen es live mit.Hinterletzt jedes axolotlte Roadkill-Zitat gipfelte in einer neuen, aufgeregten Hegemann-Schlagzeile.Jeder mögliche, unmögliche, potentielle oder geht-überhaupt-nicht Bundesratskandiat bekommt beste Hauptsendezeit.Nachrichtengehalt: Irgendwo bei Null.Hypefaktor: Maximal.Kurzfristiger Empörungsfaktor: Sabbergeiferkreischverflucht.Langfristige Erm ... |
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Warum wirkt Karin Keller-Suter verkniffen
Sie wird gelobt, weil sie von allen Bundesrats-Kandidaten am besten Französisch kann. Kein Wunder, die freisinnige St. Galler Regierungsrätin Karin Keller-Suter war ursprünglich Übersetzerin und gehört in die Gruppe cleverer Schweizer Frauen, die, wie die Zürcher FDP-Nationalrätin Doris Fiala, die ursprünglich Hotelfachfrau war, dank ihrer Energie wie Intelligenz weit aufsteigen können. Doch die O ... |
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Unsere Weltrasende Doris Leuthard
Wer immer Bundespräsidentin Doris Leuthard zu einem Auslandbesuch begleitet, ist von ihr begeistert. Anders als Micheline Calmy-Rey, die sich eher darauf beschränkt, vor kommenden Konkurrentinnen im Bundesrat zu warnen, ist unsere "Weltrasende Doris Leuthard" mit einem Tross von Unternehmern und Journalisten gut unterwegs. Sie ist sich nicht zu schade, für unsere Wirtschaftsinteressen zu lobbyiere ... |
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ALV-Revision, die Nebelbomben der Bundeskanzlei
In der Wegleitung zur Volksabstimmung vom 26. September 2010 “Revision des Arbeitslosenversicherungsgesetzes” ist zu lesen:
“Auch bei einem Nein muss die ALV saniert werden. Das Gesetz verpflichtet den Bundesrat, einen Solidaritätsbeitrag zu erheben und die Lohnabzüge zu erhöhen, sobald die Schulden der ALV eine bestimmte Obergrenze überschreiten. Dies ist inzwischen gescheh ... |
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Das Ueli Maurer-VBS-Debakel
Ein Bundesrat wie Ueli Maurer, der bei Amtsübernahme "Die beste Armee der Welt" schaffen wollte, konnte nur scheitern. Jetzt hat er bereits das Handtuch geworfen, indem er sagte: "Mehr Geld oder ich wechsle das Departement." Die Niederlage des SVP-Fürsten ist auch eine Niederlage der SVP, denn mit Frechheit alleine konnte Christoph Blocher Politik machen, nicht [...] |
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Was verdient ein Arbeitervertreter
Die Zürcherin Jacqueline Fehr möchte für die SP, die Arbeiterpartei, in den Bundesrat einziehen. Die markante Arbeitervertreterin gibt an, sie versteuere mit ihrem Mann ein Jahreseinkommen von Fr. 200 000.? und ein Vermögen von Fr. 700 000.? Dies nennt man oberen Mittelstand. An Fehrs Beispiel wird deutlich, die SP-Spitzen haben mit der Arbeiterklasse nichts mehr [...] |
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Der Brunner-Effekt und seine Zukunft
Der Frauenanteil in politischen Aemtern stagniert neuerdings, vor allem auf der untersten Staatsebene. Auf der obersten könnten sich die Verhältnisse bald ändern, denn im Bundesrat steht erstmals eine Frauenmehrheit in Aussicht: Warum kam es dazu, und wie nachhaltig das ist.
Begegnungstag der Frauen 2010: Trotz übervollem Nationalratssaal schwächen sich die Wahlerfolge ... |
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Berner Literaturpreis für Lucas Hartmann
Am diesjährigen Literaturfest wurde zum ersten Mal der große Literaturpreis von Stadt und Kanton Bern in der Höhe von 30'000 Franken vergeben. Preisträger ist der Schriftsteller Lukas Hartmann, illustrerweise der Ehemann von Simonetta Sommaruga, die von der SP als Bundesratskandidatin nominiert werden soll.
Urs Widmer, Peter Bichsel, Milena Moser und Pedro Lenz gingen leer aus. Schwamm drüber, Ha ... |
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Die Genossen ausser Rand und Band
Im Interview mit dem Sonntagsblick erklärt Christian Levrat «Leuthard destabilisiert den Bundesrat».
Wir treten dem Genossen Christophe Darbellay von der CVP nicht gerade mit Wohlwollen in die Ei**, doch wenn die Sozialisten meinen, das UVEK für alle Zeiten besetzen zu können, rufen wir STOP. Die So ... |
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Die Momentaufnahme
Berhard Kislig von der BernerZeitung bewertet die Chancen der BundesratskandidatInnen. Er sieht mit Simonetta Sommaruga, SP, und Johann Schneider-Ammann, FDP, vorne.
Man ist auch in Redaktionsstuben vorsichtiger geworden, alles prognostizieren zu wollen. "Gemäss einer Momentaufnahme der im Bundeshaus kursierenden Spekulationen liegen die beiden Berner Kandidaten aber vorne", hält die heutige Be ... |
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Bundesratswahlen
Bei der Diskussion über die bevorstehenden Bundesratswahlen kommt oft die Frage auf, welche Eigenschaften ein Bundesrat haben sollte. Die Meinungen dazu sind so verschieden wie die Kandidaten. Die einen wollen eine Person mit Führungsqualitäten, die sich als starker Departementsführer und Chef de l?État etabliert, andere wollen eine konsensfähige Persönlichkeit, die ihr Parteibuch bei Antritt des ... |
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SVP und die fünf Fragezeichen
Ach so, die SVP legt sich offenbar eine neue “Strategie” zurecht und macht auf Gugus-Dada – sie will zwar unbedingt einen Bundesratssitz, aber mit versteckten Kandidaten: Die SVP will bei den Bundesrats-Ersatzwahlen ihre eigenen Kandidaten ins Rennen schicken ? und hat auch bereits Kandidaten. Doch Namen will die Partei nicht nennen. via 20 Minuten Online [...] |
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Fünf SVP-Kandidaten für den Bundesrat
Die Schweizer Medienschaffenden sind bestürzt. Nachdem sie tagelang berichteten, die SVP bringe nicht eine einzige Bundesratskandidatur zustande, stellt sich heraus, dass die SVP über fünf Kandidaten verfügt, von denen jeder die Wahl annehmen würde.
Damit hätten die Medienschaffenden wi ... |
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Freitag Bankenlobby will Noser
Wie klug die Lobby der beiden Grossbanken UBS und CS angesichts der am 22. September anstehenden Ersatzwahlen in den Bundesrat agiert, wird am Beispiel von Ruedi Noser überdeutlich. Nicht nur setzt die Zürcher FDP auf ihn als neuen Bundesrat, damit Kantonalpräsident Beat Walti einen Platz im Nationalrat findet, womit ein weiterer Bankenlobbyist platziert wäre. Walti [...] |
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Beinhart Dschängu wagt wieder den Hosenlupf
Wir waren da ja in Schweden, auf Urlaub. Hat ein bisschen länger gedauert, sorry.
Zurück in der Heimat merke ich, dass sich dieses eher träge, langweilige Land in der Zwischenzeit zu einer freudigen, dynamischen Irrenanstalt entwickelt hat. So musste ich feststellen, dass der Bundesrat, vor einem halben Jahr noch eine uneinige, streitlustige, inkompetente und handlungsunfähige Selbsthilfegruppe, [ ... |
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